Satzung

A Dog for You e. V.
Verein zur Unterstützung und Förderung von Hundehaltern mit Handicap sowie deren Angehörigen. Förderung zur Unterstützung in der Tiergestützten Arbeit und Ausbildung. Erreicht werden sollen der Erhalt der individuellen Mobilität und die Verbesserung der Lebensqualität und Selbständigkeit.
Im nachfolgenden Text wurde zur sprachlichen Vereinfachung auf eine
geschlechterspezifische Ausformulierung verzichtet, es sind stets beide Geschlechter gemeint.

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1.1
Der Verein führt den Namen:
a dog for you e.V.

VR 3176 FL
Amtsgericht Flensburg

1.2
Sitz des Vereins ist in 24863 Börm, Dorfstrasse 13 A
1.3
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Ziele und Zweck des Vereins
2.1
Sind die Durchführung mildtätiger Zwecke nach §53 AO.
Die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Bei Personen, deren wirtschaftliche Lage aus besonderen Gründen zu einer Notlage geworden ist und die sich einen Assistenzhund oder Therapiebegleithund nicht selber leisten können.
Die Ausbildung und Abgabe von Assistenzhunden, Therapiebegleithunde, Besuchshunde, Schulhunde, Kindergartenhunde.
Diabetikerwarnhunde, Behindertenbegleithunde (Rollstuhlhunde), Epilepsiewarnhunden, PTBS (Posttraumatische Belastungsstörungen), Signalhunde für Hörgeschädigte, Autismusbegleithunde.
Die Förderung, Ausbildung von tiergestützten Einsätzen.
Durch die Unterstützung von Sponsoren und Fördermitgliedern möchten wir es Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung ermöglichen, die Anschaffungs- und / oder Ausbildungskosten von Assistenzhunden, Therapiebegleithunde, Besuchshunde, Schulhunde und Kindergartenhunde zu erlangen. Auch soll die Vermittlung von Assistenzhunden und der Einsatz von Therapiebegleithunde für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung unterstützt werden.
Damit werden die Stabilisierung und Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit von betroffenen Personen erreicht und die Teilnahme von behinderten Menschen am öffentlichen Leben gefördert.
Zweck des Vereins ist es, das Behindertenbegleithundewesen und die tiergestützte Arbeit zu fördern, zu verbreiten und weiterzuentwickeln sowie die Interessen von Hundehaltern mit Handicap zu vertreten.
Der Verein setzt sich auch dafür ein, die Einsatzmöglichkeiten von Behindertenbegleithunde und Therapiebegleithunde zu erweitern.
2.2
Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema „Assistenzhund und Therapiebegleithund“.
Wir setzen uns für die Anerkennung der Assistenzhunde als Hilfsmittel und die Übernahme der Kosten für einen Assistenzhund und der tiergestützten Arbeit durch die zuständigen Träger ein.
Zudem fordert der Verein uneingeschränkte Zutrittsrechte im öffentlichen Raum für Assistenzhunde.
a dog for you e.V. spricht sich für einheitliche Rahmenrichtlinien und Qualitätsstandards für die Ausbildung und Prüfung von Assistenzhunden und Therapiebegleithunde aus.

§3 Gemeinnützigkeit
3.1
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar Mildtätige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§§ 52 ff. AO) der Abgabenordnung, er
ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.2
Der Vereinszweck wird auch verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch
Spenden, Fördermitgliedschaften, Sponsoren, Veranstaltungen und öffentliche
Fördermittel.
Die erreichten Mittel dienen der Förderung der Mobilität für Behinderte und der
Förderung zur Beschaffung von Welpen/Junghunde für Menschen mit Handicap, die sich für die Ausbildung zum Behindertenbegleithund oder anderen Assistenzhunden eignen. Für die Förderung von Therapiebegleithunden, Besuchshunden, Schulhunden, die für den Einsatz der tiergestützten Arbeit in verschiedenen Einrichtungen helfend tätig sind.
Dadurch wird Barrierefreiheit verwirklicht und selbständige Mobilität ohne fremde
Unterstützung erreicht.
Das dient der Unterstützung zur Teilhabe am öffentlichen Leben von behinderten und Kranken Menschen und ihrer Steigerung der Selbstständigkeit und Lebensqualität.
3.3
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.4
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.
3.5
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an,
Verband „Deutsche Blindenführhundschulen e.V.“
Stierberg 32
94065 Waldkirchen.
Der dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

§4 Vereinsvermögen
4.1
Das Vereins-Vermögen wird nur zur Erfüllung des satzungsgemäßen
Zweck eingesetzt.
4.2
Der Verein kann im Rahmen der steuerlichen Vorschriften ein gebundenes
Kapital als Rücklage bilden, um die steuerbegünstigten,
satzungsgemäßen Zwecke des Vereines nachhaltig erfüllen zu können
4.3
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags
wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung
bestätigt.

§5 Mitgliedschaft und Mitarbeit
5.1
Mitglied des Vereins kann auf Antrag jede natürliche und juristische
Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Einschränkungen
auf bestimmte Personenkreise aus gesundheitlichen, rassischen,
religiösen oder politischen Gründen sind nicht erlaubt.
5.2
Der Mitgliedsbeitrag von 25,00 Euro ist 1mal im Jahr zu Überweisen.
5.3
Über die Aufnahme von Mitgliedern beschließt der Vorstand auf
Grund eines schriftlichen oder elektronisch übermittelten Aufnahmeantrages.
Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.
5.4
Wahlberechtigt und wählbar ist jede natürliche Person, die das 18.
Lebensjahr vollendet hat.
5.5
Jede Mitarbeit muss den Interessen des Vereines dienen. Insbesondere
der Missbrauch zum Eigennutz ist untersagt. Wer entgegen dem
Bestimmungen und dem Zweck des Vereins handelt, kann durch Beschluss
des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
5.6
Die Mitarbeit im Verein ist ehrenamtlich. Anspruch auf Erstattung eventuell
entstandener Aufwendungen besteht nur, insoweit die Kosten nachweislich
notwendig und direkt mit dem Zweck des Vereins in Zusammenhang standen.
5.7
Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) schriftliche Austrittserklärung, Beiträge des laufenden Geschäftsjahres
werden nicht zurückerstattet.
b) Tod des Mitgliedes oder Auflösung der juristischen Person.
c) Ausschluss mit sofortiger Wirkung durch den geschäftsführenden
Vorstand aus einem wichtigen Grund. Dem Mitglied sollte vor der
Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb eines
Monats gegeben werden, über die der Vorstand abschließend
entscheidet. Während des Ausschlussverfahrens ruhen alle
Mitgliederrechte.

§6 Organe
Organe des Vereines sind:
•Der Vorstand
•die Mitgliederversammlung
Die Organe beschließen in der Regel mit einfacher Mehrheit.
Bei Stimmengleichheit zählen die Stimmen des Vorstandes doppelt.
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der teilnehmenden Mitglieder einer
Mitgliederversammlung.
Alle Wahlen werden schriftlich (Briefwahl), oder per Handzeichen durchgeführt.
Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen kann.
Über alle Wahlen und Beschlüsse wird eine Niederschrift angefertigt, die
vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
Jedes Mitglied hat das Recht, die Kopie einer Niederschrift anzufordern.
Ansonsten sind alle Mitglieder regelmäßig stets in geeigneter Weise (schriftlich,
elektronisch) zu informieren.

§7 Der Vorstand
Amtsdauer & Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, er kann bei Bedarf erweitert werden.
Der Gründungsvorstand ist nicht abwählbar ohne, dass ein wichtiger Grund dafür vorliegt; ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung.
Die Mitglieder beschließen das mit 2/3 Mehrheit.
Der Vorstand, führt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit die
Geschäfte weiter, bis zur Bestätigung eines neuen Vorstandes durch Neuwahl.
Vor der Neuwahl muss der noch amtierende Vorstand durch die
Mitgliederversammlung entlastet werden.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1.Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder der beiden Vorsitzenden ist Einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des Paragraphen 181 BGB befreit.
Die gerichtliche Vertretung kann auch ein dazu Beauftragter übernehmen, sofern er vom Vorstand hierzu bevollmächtigt wird.
Bei Kontoanweisungen von Beträgen über 3.000.- Euro ist es erforderlich, dass beide Vorstände (1. Vorstand und 2. Vorstand) gemeinsam zeichnen.
Falls der 1. Vorstand oder sein 2. Vorstand zeitgleich und nicht
nur vorübergehend nicht in der Lage sind, die Vereinsgeschäfte wahrzunehmen,
kann der Vorstand einen kommissarischen Stellvertreter benennen,
der bis zur Neuwahl des Vorstandes die Vereinsgeschäfte weiterführt.
Der Vorstand ist berechtigt, für die Führung der Geschäfte eine oder mehrere
Personen entgeltlich zu beschäftigen (Geschäftsführung).
Art und Umfang der Aufgaben regelt dann eine Geschäftsordnung, die der Vorstand
beschließt. Der Vorstand beschließt auch über Änderungen an der Geschäftsordnung.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorstand
oder 2. Vorstand schriftlich oder fernmündlich einberufen werden.
Der Vorstand und die ggf. eingesetzte Geschäftsführung tätigen die Geschäfte des
Vereins einvernehmlich. Der Vorstand beschließt über Aufnahmeanträge.

§8 Mitgliederentscheid, Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.
Aus Wegegründen, ist es möglich die Mitgliederversammlung via Videokonferenz (Internet) durchzuführen.
Die Mitgliederversammlung erfolgt auf schriftliche Einladung des Vorstandes,
unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen.
Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmacht von einem Mitglied ihrer Wahl
vertreten lassen, darin sind Abstimmungsvorgaben an den Bevollmächtigten möglich.
Das vertretende Mitglied darf max.1 Vollmacht auf sich vereinigen.
Fördermitglieder haben grundsätzlich kein Stimmrecht.
Die Mitglieder entscheiden sodann in ebenfalls geeigneter Weise
über die Entlastung des Vorstandes und der Vereinsleitung.
Die Mitglieder beschließen mit zwei Drittel Mehrheit über die Auflösung des Vereins.
Die Mitglieder sind dazu berechtigt, sich durch einen mit schriftlicher Vollmacht
versehenen Vertreter in der Mitgliederversammlung vertreten zu lassen.

§ 9 Kassenprüfung
Die Kasse des Vereines ist jährlich durch einen von der Mitgliederversammlung
gewählten Kassenprüfer zu prüfen.
Das Ergebnis der Prüfung wird den Mitgliedern in geeigneter Weise zugänglich
gemacht.

§ 10 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

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